warum abnehmen oft schwer funktioniert?

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Übergewicht ist aus Sicht der TCM häufig auf falsche Ernährungs-gewohnheiten zurückzuführen. Grund dafür sind Ernährungsfehler, für die manchmal schon in den Kindertagen der Grundstock gelegt worden ist.

Viele kennen dieses Gefühl: Man stellt sich täglich auf die Waage und ist oft deprimiert.


Denn eigentlich hat man wenig gegessen, kaum Kalorien zu sich genommen, wie z.B. einen Tag lang nur Joghurt, einige Stücke rohes Obst, ein wenig Brot mit Wurst und Käse und eine große Schüssel Salat. Aber man hat kein Gewicht verloren, es steigt vielleicht sogar an. Gerade durch die wenigen, kalten und rohen Nahrungsmittel belastet man den Körper noch mehr.

Ein Übermaß an stark kühlenden Lebensmitteln – große Mengen Rohkost, Südfrüchte, frisches Vollkornbrot, Milchprodukte und Süßigkeiten, aber auch Diäten schwächen unsere „Mitte“. Gemeint sind damit die Organe Milz und Magen, die in der TCM als Synonym für Verdauung (Erdelement) stehen. Die Umwandlung der aufgenommenen Nahrung läuft durch die geschwächte Verdauungskraft unvollständig ab und die Entstehung von „Schleim“ und „Feuchtigkeit“ – westlich wird oft auch von Verschlackung gesprochen - wird begünstigt.

Verminderte Aufspaltungsfähigkeit des Verdauungstraktes

Dieser Zustand ist aber nicht wörtlich zu nehmen, sondern ist damit die verminderte Aufspaltungsfähigkeit des Verdauungstraktes gemeint. Diese "Feuchtigkeit“ oder "Verschleimung“ ist so zu verstehen, dass wir unsere Nahrung nicht ideal und vollst&aouml;ndig verwerten. So wird z.B. ein zuviel an kalter Nahrung nicht vollständig verdaut (der Stuhl ist breiig oder klebrig, beinhaltet unverdaute Nahrungsbestandteile) und das belastet über längere Zeit den Körper. Das Resultat sind Cellulitis, Schnupfen, chronische Nasennebenhöhlenentzündung, aber auch chronische Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Abgeschlagenheit.

Die „schwache Mitte“ ...

Zusätzlich sind Stagnationen (Stauungen) mit eine Ursache, dass es mit dem Abnehmen nicht so klappt, wie es soll. Die „schwache Mitte“ führt zu einer Störung bei der Verteilung. Emotionale Ursachen wie Ärger, Frustrationen, Stress und Überarbeitung führen zu einem Ungleichgewicht in den Organen Leber und Gallenblase, die eine Stagnation verstärken. Die Symptome sind geschwollene Füße und/oder Hände, Schweregefühl in den Beinen, kein Durst/nicht trinken wollen, Verdauungsstörungen, Völlegefühl und Blähungen sind wichtige Hinweise für ein Ungleichgewicht im Körper.

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